WMV-Videos (MediaPlayer) ruckeln nach dem Hochladen - kein Streaming
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Das erzeugende Programm hat spätestens in dem Moment, wo das Ganze als HTML exportiert ist, keinerlei Einfluss auf das Abspielverhalten von Videos im MediaPlayer mehr. Das Verhalten resultiert...

a) aus der Bandbreite der Verbindung

b) aus der Bandbreite (kBit/sec), mit der das WMV gespeichert wurde

c) aus dem Anwenderverhalten: Wenn Sie auf "Play" klicken, solange dieser Button noch "ghosted" dargestellt wird, startet das Video auch ohne dass ein genügend großer Puffer geladen wurde. Der Effekt ist ein stotterndes Video ab dem Zeitpunkt, an dem der Puffer aufgebraucht ist.

Insofern ist es nicht verwunderlich, dass ein Rechner (die Rechnerleistung spielt nur eine sehr untergeordnete Rolle)ein Video, das z.B. 10 MB groß und 2 Minuten lang ist (660 kBit/sec, wenn ich richtig gerechnet habe) ruckeliger läuft als ein Video mit 17 MB und 6 Minuten (377 kBit/sec).

Der Witz beim Streaming ist ja, dass die insgesamte Größe des Videos keine (bzw. nur für die Größe des Puffers eine) Rolle spielt, sondern nur die pro Zeiteinheit zu übertragende Datenrate.

Ein Anwender muss also so lange still halten, bis der komplette Puffer geladen ist, d.h. so viel, dass der Rest während des Abspielens geladen werden kann. Der Puffer ist bei gleicher Datenrate also praktisch gleich Null (es wird für alle Fälle doch ein kleiner geladen) - in den Beispielen oben dürfte das mit einer DSL-Verbindung zu schaffen sein. Bei einer benötigten Datenrate, die doppelt so groß ist wie die über die Verbindung erreichbare, müsste ca. die Hälfte des Videos geladen werden und bei 1/10 (660 kBit gegenüber 64 bei ISDN, siehe Beispiel oben) muss mehr oder weniger das ganze Video geladen werden, d.h. von einem positiven Streaming Effekt kann man da nicht mehr sprechen.

Will man ISDN-Anwendern gerecht werden, müsste man das Video, wie auf vielen Sites realisiert, in verschiedenen Versionen anbieten und für ISDN eben eine Datenrate von um die 64 kBit/sec beim Rendern einstellen.

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